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Rezension zu „Fast genial“ von Benedict Wells 17. Dezember 2011

Einsortiert unter: Rezensionen — thedianabooks @ 16:28

 

 

 

» Es gab diese Momente im Leben, in denen alles einen Sinn bekam und in denen man von einer auf die andere Sekunde wusste, was man zu tun hatte. Francis sah die Dinge nun klar: Er musste seinen Vater finden. Alles würde sich ändern, wenn er ihn traf. Er würde aus seinem Drecksleben in Claymont ausbrechen und den Leuten endlich zeigen, dass er doch kein Versager war. «

 

 

 

Inhalt:

Der siebzehnjährige Francis Dean lebt mit seiner Mutter in einem heruntergekommenen Trailerpark in Claymont, einer kleinen Stadt in New Jersey. Er sieht sein Leben schon dort enden und hält sich für einen Versager, dessen Zukunft aussichtslos erscheint. Doch irgendwann erfährt er, dass er bei einem abscheulichen Experiment gezeugt wurde und dass sein Vater ein Genie ist.

Francis will seinen Vater unbedingt finden und macht sich mit seinem besten Freund Grover und seiner großen Liebe, der labilen und unberechenbaren Anne-May, auf die Suche nach ihm. Eine ereignisreiche Reise quer durchs Land beginnt, auf welcher Francis zu erfahren hofft, wer er wirklich ist…

 

Meine Meinung:

Benedict Wells schafft es immer wieder. Nach „Becks letzter Sommer“ und „Spinner“ konnte er mich mit „Fast genial“ nun wieder vollkommen begeistern. Mit jedem seiner Bücher liebe ich seine Art zu schreiben mehr. Aber wenn wundert es?! Benedict Wells schreibt einzigartig originell, ehrlich, lebendig, ironisch, humorvoll und tiefgründig. Und damit berührt und fasziniert er mich und zieht mich mit seinen Worten und Geschichten in seinen Bann und lässt mich alles um mich herum vergessen. Für mich ist Benedict Wells DER talentierteste Autor, denn er erzählt Geschichten wie kein anderer!

Und mit „Fast genial“ erzählt er eine wahre Geschichte, für welche Benedict Wells monatelang durch Amerika reiste und recherchierte. Sie handelt von dem siebzehnjährigen Francis Dean, der sein Leben für völlig aussichtslos hält, bis er erfährt, dass sein ihm unbekannter Vater ein Genie ist. Er macht sich auf die Suche nach ihm und damit auch auf die Suche nach seinem eigenen wahren Ich.

Francis ist ein wirklich liebenswerter Charakter, der viel mitgemacht hat und noch mitmachen muss. Mit seiner Art schließt man ihn schnell ins Herz, fühlt, leidet, bangt und hofft mit ihm. Benedict Wells hat ihm, Grover und Anne-May Lebendigkeit verliehen und lässt es zu einem wahren Genuss werden, über sie zu lesen.

Die Geschichte mitsamt der Selbstfindungsreise quer durchs Land ist atemberaubend und dramatisch und hält viele Überraschungen bis zum Ende und weit darüber hinaus bereit. Insgesamt ist die gekonnte Mischung aus Spannung, Gefühl, Emotionen und Gänsehautmomenten einfach richtig genial!!

 

Fazit:

„Fast genial“ ist erstklassig und ganz besonders. Ein Roman, der nachklingt und sich immer wieder still und heimlich in die Gedanken des Lesers schleicht. Das ist selten und darum sollte JEDER dieses Buch zur Hand nehmen, lesen und nicht mehr davon und von Benedict Wells’ Talent loskommen! :)

 

 

 

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